AktivitätslevelGrad der körperlichen Aktivität im Alltag, z. B. sitzend, leicht, moderat oder sehr aktiv; beeinflusst den Energieverbrauch.
AminosäurenBausteine der Proteine; es gibt 20 verschiedene, davon 9 essenziell, die der Körper nicht selbst bilden kann.
AnabolismusAufbauprozesse im Stoffwechsel, bei denen neue Moleküle und Gewebe entstehen, z. B. Muskelwachstum.
AnthropometrieMethoden zur Messung körperlicher Eigenschaften wie Körpergewicht, Größe oder Umfangsmaße, um Ernährungs- oder Gesundheitsstatus zu beurteilen.
AntioxidantienStoffe (z. B. Vitamin C, E, Polyphenole), die freie Radikale neutralisieren und so Zellschutz leisten.
ATP (Adenosintriphosphat)Hauptenergiespeicher der Zelle, liefert Energie für biologische Prozesse wie Muskelarbeit.
B1 (Thiamin)Wasserlösliches Vitamin, wichtig für Energiestoffwechsel und Nervenfunktion; Mangel kann Müdigkeit und Beriberi verursachen.
B12 (Cobalamin)Wasserlösliches Vitamin, notwendig für Blutbildung, Nervenfunktion und DNA-Synthese.
B2 (Riboflavin)Wasserlösliches Vitamin, beteiligt an Energieproduktion und Hautgesundheit.
B3 (Niacin)Wasserlösliches Vitamin, unterstützt Energiestoffwechsel, Haut und DNA-Reparatur.
B5 (Pantothensäure)Wasserlösliches Vitamin, Bestandteil von Coenzym A, wichtig für Hormon- und Neurotransmittersynthese.
B6 (Pyridoxin)Wasserlösliches Vitamin, zentral für Aminosäurestoffwechsel und Nervensystem.
B7 (Biotin)Wasserlösliches Vitamin, wichtig für Haut, Haare und Energiestoffwechsel.
B9 (Folat/Folsäure)Wasserlösliches Vitamin, essentiell für Zellteilung, DNA-Synthese und Blutbildung.
BallaststoffeUnverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel; fördern Verdauung, erhöhen Sättigung und senken Cholesterin.
Beta-GlucaneLösliche Ballaststoffe aus Hafer/Gerste, die Cholesterin senken und den Blutzucker stabilisieren.
Biologische WertigkeitMaß für die Qualität eines Proteins – wie gut es in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden kann.
BMI (Body Mass Index)Maß zur Einordnung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße: Gewicht (kg) ÷ (Größe m)². Hilft zur groben Einschätzung des Ernährungsstatus.
CalciumMengenelement, wichtig für Knochen, Zähne, Muskeln und Nerven.
CarotinoideSekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung; Vorstufen von Vitamin A.
CelluloseUnlöslicher Ballaststoff, Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände; erhöht Stuhlvolumen.
CholesterinFettähnliche Substanz, Bestandteil von Zellmembranen und Vorstufe von Hormonen.
CholesterinspiegelBlutwert für Cholesterin; durch Ballaststoffe günstig beeinflussbar.
ChromSpurenelement, unterstützt Insulinwirkung und Glukosestoffwechsel.
DenaturierungVeränderung der Proteinstruktur durch Hitze oder Säure, z. B. beim Kochen.
DiffusionBewegung von Molekülen vom Bereich höherer zur niedrigeren Konzentration ohne Energieaufwand.
DisaccharideZweifachzucker, z. B. Saccharose oder Laktose.
Einfach ungesättigte FettsäurenFettsäuren mit einer Doppelbindung; wirken herzgesund und senken LDL-Cholesterin.
Einfache Zucker (Monosaccharide)Kleinste Zuckerbausteine wie Glukose oder Fruktose; liefern schnell Energie.
EisenSpurenelement, essenziell für Blutbildung und Sauerstofftransport.
Eiweiß (Protein)Makronährstoff aus Aminosäuren; wichtig für Gewebe, Enzyme und Hormone.
EnergieaufnahmeMenge an Energie, die durch Nahrung und Getränke aufgenommen wird.
EnergiebedarfGesamtenergieverbrauch pro Tag (Grundumsatz + Leistungsumsatz + Thermogenese).
EnergiebilanzVerhältnis von Energieaufnahme zu Energieverbrauch.
Energieverfügbarkeit (EA)Energie, die nach Abzug des Energieverbrauchs durch Training verbleibt.
EnergiezufuhrTatsächliche Kalorienaufnahme über Nahrung.
EnzymeBiokatalysatoren, die Stoffwechselreaktionen steuern.
Essenzielle AminosäurenLebensnotwendig, müssen über die Nahrung zugeführt werden.
FermentierungAbbauprozess durch Darmbakterien, bei dem Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt werden.
Fettlösliche VitamineVitamine A, D, E, K - sie werden mit Fett aufgenommen und gespeichert.
FettsäurenBausteine der Fette; unterschieden nach Kettenlänge und Sättigungsgrad.
FluoridMineralstoff, wichtig für Zähne und Knochen.
Gestättigte FettsäurenFettsäuren ohne Doppelbindungen; können LDL-Cholesterin erhöhen.
GlucosinolatePflanzenstoffe aus Kreuzblütlern, die krebshemmende Wirkung entfalten können.
GlukoseWichtigster Blutzucker und Hauptenergiequelle des Körpers.
GlykogenSpeicherform von Glukose in Leber und Muskeln.
GlykolyseAbbau von Glukose zur Energiegewinnung.
Grundumsatz (GU/BMR)Energieverbrauch in völliger Ruhe zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen.
HemicellulosenPflanzliche Ballaststoffe, teilweise wasserlöslich und fermentierbar.
HungerstoffwechselStoffwechselmodus bei Nahrungsmangel; Fett- und Eiweißreserven werden abgebaut.
HydratationAufnahme von Wasser in Zellen und Gewebe.
InulinLöslicher Ballaststoff mit präbiotischer Wirkung.
JodSpurenelement, Bestandteil der Schilddrüsenhormone.
KaliumMengenelement, reguliert Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt.
KalorienzielIndividuell festgelegter Tageswert an Kalorien zur Zielerreichung (z. B. Abnehmen).
KatabolismusAbbauprozesse im Stoffwechsel, die Energie freisetzen.
KupferSpurenelement, wichtig für Blutbildung und Enzymfunktionen.
Leistungsumsatz (LU)Energieverbrauch durch körperliche Aktivität.
LipideSammelbegriff für Fette und fettähnliche Verbindungen.
Lösliche BallaststoffeBallaststoffe, die Wasser binden und Cholesterin/Blutzucker günstig beeinflussen.
MagnesiumMengenelement, wichtig für Muskeln, Nerven und Energiestoffwechsel.
MahlzeitenplanungAusarbeitung konkreter Mahlzeiten mit Portionen und Nährstoffzusammensetzung.
MahlzeitenstrukturAnzahl und Zusammensetzung der Mahlzeiten, angepasst an Ziele und Lebensstil.
MakronährstoffeHauptnährstoffe: Kohlenhydrate, Fette, Proteine.
ManganSpurenelement, beteiligt an Knochenbildung und antioxidativen Enzymen.
Mehrfach ungesättigte FettsäurenEssenzielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6.
MikronährstoffeVitamine und Mineralstoffe, die in kleinen Mengen aber mit großer Wirkung für Gesundheit und Stoffwechsel notwendig sind.
MineralstoffeAnorganische Nährstoffe, in Mengen- und Spurenelemente unterteilt.
MonoterpenePflanzenstoffe mit antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften.
NährstoffdichteMaß dafür, wie viele Nährstoffe ein Lebensmittel im Verhältnis zu seiner Energie (Kalorien) liefert.
Nahrungsinduzierte Thermogenese (NIT)Energieverbrauch für Verdauung und Stoffwechsel von Nahrung.
NatriumMengenelement, reguliert Wasserhaushalt und Nervenleitung.
Nicht-essenzielle AminosäurenAminosäuren, die der Körper selbst herstellen kann.
OligofruktoseLöslicher Ballaststoff, wirkt präbiotisch.
OligosaccharideKurzkettige Kohlenhydrate, die im Darm fermentiert werden.
Omega-3-FettsäurenMehrfach ungesättigte Fettsäuren mit entzündungshemmender Wirkung.
Omega-6-FettsäurenEssenzielle Fettsäuren, wichtig für Zellfunktionen.
OsmoseWasserbewegung durch semipermeable Membran von niedriger zu höherer Konzentration.
PAL-Faktor (Physical Activity Level)Multiplikator zur Berechnung des Leistungsumsatzes.
PeptideKurze Ketten von Aminosäuren.
Pflanzliches EiweißProtein aus pflanzlichen Lebensmitteln, oft mit limitierenden Aminosäuren.
PhospholipideBestandteile der Zellmembran, wirken als Emulgatoren.
PhosphorMengenelement, Bestandteil von Knochen, Zähnen und DNA.
PhytosterinePflanzenstoffe, die Cholesterinspiegel senken.
PhytostrogenePflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung.
PolyphenoleAntioxidative Pflanzenstoffe, z. B. in Beeren oder Tee.
PolysaccharideVielfachzucker; Speicher- und Strukturkohlenhydrate.
PortionsgrößeRichtwert für die Menge einer Lebensmittelportion.
PräbiotischFördert Wachstum nützlicher Darmbakterien.
ProbiotischLebende Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen.
ProteinergänzungenKonzentrierte Eiweißquellen wie Whey oder pflanzliche Pulver.
ProteinqualitätBewertung von Proteinen nach Zusammensetzung und Verwertbarkeit.
Resistente StärkeStärkeform, die unverdaulich ist und wie Ballaststoffe wirkt.
RuheenergieEnergiebedarf des Körpers im Ruhezustand.
SaponinePflanzenstoffe mit immunstimulierender und cholesterinsenkender Wirkung.
SättigungsgefühlEmpfinden von Sattheit; Ballaststoffe fördern ein langes Sättigungsgefühl.
SchwefelMengenelement, Bestandteil vieler Aminosäuren und Stoffwechselprozesse.
SelenSpurenelement, schützt vor oxidativem Stress und unterstützt Immunfunktionen.
Stabilisierter BlutzuckerspiegelAusgeglichene Blutzuckerkurve durch komplexe Kohlenhydrate.
Stoffwechsel (Metabolismus)Gesamtheit aller biochemischen Prozesse im Körper.
StuhlvolumenMenge des Kots; wichtig für eine gesunde Verdauung.
SulphideSchwefelhaltige Pflanzenstoffe mit antibakterieller Wirkung.
Tagesenergiebedarf (TDEE)Total Daily Engergy Expenditure: Gesamter täglicher Energieverbrauch des Körpers, bestehend aus Grundumsatz, körperlicher Aktivität und Energie für Verdauungsprozesse.
ThermogeneseWärmeproduktion durch Stoffwechselprozesse.
ThermoregulationRegulation der Körpertemperatur durch Energieverbrauch.
Tierisches EiweißProteinquelle aus tierischen Lebensmitteln; enthält alle essenziellen Aminosäuren.
TrackingDokumentation der Kalorien- und Nährstoffaufnahme sowie Fortschrittskontrolle.
TransfettsäurenUngesunde Fettsäuren, meist durch industrielle Härtung entstanden.
TriglyzerideHauptbestandteil der Nahrungsfette; bestehen aus Glycerin + 3 Fettsäuren.
Vitamin A (Retinol)Fettlösliches Vitamin, wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem.
Vitamin C (Ascorbinsäure)Wasserlösliches Vitamin, antioxidativ und wichtig für Kollagenbildung.
Vitamin D (Calciferol)Fettlösliches Vitamin, reguliert Calcium- und Phosphatstoffwechsel.
Vitamin E (Tocopherol)Fettlösliches Antioxidans, schützt Zellen vor oxidativem Stress.
Vitamin K (Phyllochinon, Menachinon)Fettlösliches Vitamin, wichtig für Blutgerinnung und Knochenstoffwechsel.
Vollwertiges EiweißProteinquelle mit allen essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge.
WasserLebensnotwendige Verbindung (H₂O), Hauptbestandteil des Körpers.
WasserhaushaltGesamtheit der Aufnahme, Verteilung und Abgabe von Wasser im Körper.
WasserverlustVerlust von Wasser durch Atmung, Schwitzen und Ausscheidung.
ZellstrukturAufbau und Funktion von Zellen, die durch Wasser gestützt werden.
ZieldefinitionFestlegung persönlicher Ernährungs- und Gesundheitsziele.
ZinkSpurenelement, wichtig für Immunsystem, Haut und Wundheilung.
ZuckerSchnell verfügbare Kohlenhydrate wie Glukose, Fruktose oder Saccharose.
ZuckerstoffwechselStoffwechsel von Glukose: Speicherung als Glykogen oder direkte Energiegewinnung.