Sekundäre Pflanzenstoffe im Überblick
Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?
Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Substanzen, die in Pflanzen vorkommen, jedoch nicht zu den essenziellen Nährstoffen (wie Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Proteine oder Fette) zählen.
- Sie dienen der Pflanze als Schutzmechanismus gegen UV-Strahlung, Schädlinge, Krankheiten und Fraßfeinde.
- Für den Menschen sind sie nicht überlebensnotwendig, aber gesundheitsförderlich.
- Viele von ihnen wirken antioxidativ, entzündungshemmend, cholesterinsenkend oder krebshemmend.
Zusammensetzung und Eigenschaften
Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine sehr heterogene Gruppe. Chemisch lassen sie sich in verschiedene Klassen einteilen, die sich durch Struktur und Funktion unterscheiden. Viele besitzen aromatische Ringe, Doppelbindungen oder Zuckerreste.
Ihr Titel
Bedeutung für die Gesundheit
Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele potenzielle Effekte:
- Antioxidativ → Neutralisierung freier Radikale
- Krebsprävention → Hemmung von Tumorwachstum und Förderung von Entgiftungsenzymen
- Herz-Kreislauf-Schutz → Senkung von Cholesterin & Blutdruck
- Entzündungshemmend → Schutz vor chronischen Erkrankungen
- Antimikrobiell → Schutz vor Infektionen
Täglicher Bedarf
Es gibt keine offiziell festgelegte Empfehlung für die Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen, da sie nicht essenziell sind.
Experten empfehlen jedoch eine vielfältige pflanzenbasierte Ernährung mit mindestens:
- 5 Portionen Obst & Gemüse pro Tag (entspricht ca. 400–600 g)
- Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse & Samen täglich
Dadurch wird automatisch eine ausreichende Zufuhr verschiedenster sekundärer Pflanzenstoffe erreicht.